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Neue Termine für den Sommer.

Es gibt wieder ein paar Termine. Nachdem in den vergangenen Wochen keine Zeit für offene Wanderungen und Spaziergänge war, gibt es nun wieder Möglichkeiten. Hier ein paar Daten für Stromertage & Gespräche in Bewegung. Änderungen vorbehalten! Es kommen in den Folgewochen noch mehr hinzu.

11.08. – 18.08. – 24.08. – 12.10.


 

Gespräch in Bewegung

Ein Projekt des Flüchtlingsfreundeskreises Jena und des WeltRaumes Jena

11.08. & 18.08.  –  Saalleitenweg

24.08. & 12.10.  –  Saalfeld

Weitere Termine folgen.

Dass Themen der Integration von Flüchtlingen und Veränderungen der Gesellschaft immer wieder und überall verschiedentlich besprochen werden, ist bekannt. Einige interessierte Menschen aus dem engeren und weiteren Umfeld der mit Geflüchteten zusammenarbeitenden Jenaer Institutionen und Vereine möchten dies auf eine weitere Art angehen. Auf Spaziergängen und im gemeinsamen Draußensein wollen wir in ein Gespräch in Bewegung kommen – um die vielen Themen und Lebensinhalte, die die bestehenden und neuen Bürger Jenas bewegen, kennen zu lernen und zu diskutieren. Unterstützt werden wir vom Heimatbund Thüringen e. V.

Lebenswege von Individuen und Gesellschaften unterliegen einem ständigen Wandel. In einem Miteinander und einer Abwechslung aus Selbstbestimmung und Anpassung, in der Begegnung mit neuartig Unbekanntem und belegbarer Erfahrung, aus Neugestaltung und gleichzeitiger Bewahrung ist unsere Weltsicht entstanden. Sie entwickelt sich stetig fort, gewollt und unbewusst.

Im einfachen Draußensein in Natur und Kulturlandschaft, mit Picknick, lockerer Unterhaltung und teilweiser Moderation, werden sich Einwohner und Hinzugezogene, Verwurzelte und Geflüchtete, kurz: Menschen allen Alters und Berufes, aller Herkunft und aller Hintergründe kennen lernen.
Der Flüchtlingsfreundeskreis Jena ist ein loser Interessenverbund von Bürgern Jenas, die eine vielfältige Willkommenskultur für die verschiedenen Hinzuziehenden in Jena aufgebaut haben, betreuen und erweitern. Für Übergangswohnheime und alle Orte, an denen Flüchtlinge leben, werden Möglichkeiten geschaffen, Einheimische und Lebenswelten Jenas und Deutschlands kennen zu lernen: regelmäßige Kennenlernnachmittage in Form von “Teerunden”, Ausflüge und Stadterkundungen, Sprachkurse, Grill- Nachbarschafts- und Saisonfeste – für die Bildung von Bekanntschaften, Freundschaften, Arbeitsverhältnissen und Lebensfreude. Dabei nutzen die Mitglieder des Freundeskreises ihre eigenen sozialen Netzwerke und biographischen Ausgangslagen. Der Freundeskreis setzt demokratisches Verständnis in alltagspraktische Handlungen um und übersetzt weltpolitische Probleme in lokalgesellschaftliche Aufgaben und Lösungen.

 


Stromertage

noch keine Termine

 

An regelmäßigen Terminen, meist während der Arbeitswoche und ca. zwei Mal pro Monat, geht es auf Erkundung in und um Jena. Schreiben Sie eine kurze Anfrage oder rufen Sie an, ob Sie allein oder zu Zweit mitkommen können, und Sie erfahren, wohin es geht und welcher Art die Anforderungen sein werden. Es wird nichts oder wenig moderiert und geplant: eben nur herumgelaufen und nachgesehen, was sich geändert hat, welche neuen Wege es gibt; was man noch nicht kennt, noch nicht gesehen und belaufen hat. Ziele und Routen, Dauer und Art der Tour können kurzfristig variieren.

Ihr Mitkommenden, bedenket Folgendes: Der Gaumen läuft mit! Nehmet Trinken und Essen reichlich mit Euch, auf dass wir teilen und schwelgen können. Und ansonsten gilt: losgehen, innehalten, weitergehen, und reden, schweigen, staunen! – > Rezept für ein glückliches Draußensein
Ein Mitkommen erfolgt auf eigene Gefahr, auf die rechtlichen Verhältnisse werden Sie zu Beginn nochmals hingewiesen. Eine Teilnahme von geschlossenen Gruppen ist nicht kostenlos möglich, weitere Möglichkeiten können Sie per EMail nachfragen.


Wegfindung nach 100 Jahren. Gedenksteine im Bodenlaub.

Eine lang geplante Tour. Termin wird noch bekanntgegeben.

Es geht zur Wegfindung in ein Tal beim Jägerberg. Das DGM (Digitale Geländemodell) zeigt kleine Abbaufelder an einer Terebratelkante, auf alten Luftbildern sind diverse Wege zu sehen, nebst fehlender Vegetation. Man braucht unbedingte Trittfestigkeit, ggf. Wanderstöcke, beste Verpflegung, und etwas Mut. Das dort mal Betrieb herrschte, Grundstücke existierten, Gärten oder anderes, ist belegt, aber nicht, wie viele Menschen sich dort bewegten. Wir gehen dem nach.


Wegfindung nach 100 Jahren. Wallfahrt nach Apolda.

Eine lang geplante Tour. Termin wird noch bekanntgegeben.

Wir schauen, welche Wege Überland nach Apolda führen. Über den Napoleonstein durch die Flur, in der die alte Straße nach Apolda lag, irgendwo bei Krippendorf über die Kuppe, in den Schötener Grund. Der Weg ist nicht festgelegt, ihn werden wir suchen. Schöne Devotionalien dürfen gern, hervorragendes Essen muss mitgebracht werden. Neben dem Laufen, Flanieren und Betrachten werden wir uns immer der Frage annähren, was eine Wallfahrt ist.