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Stromerkalender 2018.

 

Es geht überall hin und zu allen möglichen Zeiten. Hier die Stromertage, LandARTwanderungen, Gespräche in Bewegung, Baumtouren und anderes mehr. Änderungen vorbehalten! Meist wird viel hinzugefügt…

21.10. – 24.10. – 03.11. – 10.11. – 20.11. – 06.12. – 17.12.


 

 

Wanderung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit in Jena.

Über das Draußensein. Ein kurzer Spaziergang mit allem Drum und Dran.

Datum: 21.10. Treffpunkt: Faulloch (der Platz neben dem Johannistor im Zentrum) 09:50 Uhr – Ende: gegen 13:00 Uhr am christlichen Gymnasium Jena.

Für Jung (auch sportliche Kinderwagen) und Alt geeignet. Bewegung im Grünen und an frischer Luft kann faszinierend sein. Manch einer geht jeden Tag raus, andere selten – aber jeder kann spüren, dass es gut tut, und dass es Dinge zum Positiven verändert. Effekte sind: körperliche und seelische Gesundheit, eine erhöhte Schaffenskraft, eine höhere Selbstzufriedenheit, größere Selbst- wirksamkeit – womit auch gemeint ist, dass Träume und Wünsche entstehen, dass man bei wichtigen Lebensfragen vorwärts kommt. Dieses und noch viel mehr werden wir auf einem Spaziergang bzw. einer kleinen Wanderung erkunden. Bitte mitzunehmen: Sitzpolster + qualitativ hochwertiges und zubereitetes Essen für einen Snack unterwegs + Trinken + wetterangepasste Kleidung + zwei Fragen.

Am christlichen Gymnsaium ist eine Folgeveranstaltung der Woche der seelischen Gesundheit, es gibt u. a. auch Musik, Essen und Getränke.


Stromertage    

24.10.  /  20.11.  /  06.12.  /  17.12.

An regelmäßigen Terminen, meist während der Arbeitswoche und ca. zwei Mal pro Monat, geht es auf Erkundung in und um Jena. Schreiben Sie eine kurze Anfrage oder rufen Sie an, ob Sie allein oder zu Zweit mitkommen können, und Sie erfahren, wohin es geht und welcher Art die Anforderungen sein werden. Es wird nichts oder wenig moderiert und geplant: eben nur gestromert und nachgesehen, was sich geändert hat, welche neuen Wege es gibt; was man noch nicht kennt, noch nicht gesehen und belaufen hat. Ziele und Routen, Dauer und Art der Tour können kurzfristig variieren.

Ihr Mitkommenden, bedenket Folgendes: Der Gaumen läuft mit! Nehmet Trinken und Essen reichlich mit Euch, auf dass wir teilen und schwelgen können. Und ansonsten gilt: losgehen, innehalten, weitergehen, und reden, schweigen, staunen! – > Rezept für ein glückliches Draußensein
Ein Mitkommen erfolgt auf eigene Gefahr, auf die rechtlichen Verhältnisse werden Sie zu Beginn nochmals hingewiesen. Eine Teilnahme von geschlossenen Gruppen ist nicht kostenlos möglich, weitere Möglichkeiten können Sie per EMail nachfragen.


Wegfindung nach 100 Jahren. Gedenksteine im Bodenlaub.

24.10. —  09:15 Uhr  —  Treffpunkt Haltestelle Altenburger Strasse.  —  Ende gg. 15 Uhr

Heute geht es zur Wegfindung in ein Tal beim Jägerberg. Das DGM (Digitale Geländemodell) zeigt eine Steinbruchkante, auf alten Luftbildern sind diverse Wege zu sehen, nebst fehlender Vegetation. Wir brauchen heute unbedingte Trittfestigkeit, ggf. Wanderstöcke, beste Verpflegung, und etwas Mut. Das dort mal Betrieb herrschte, Grundstücke existierten, Gärten oder anderes, ist belegt, aber nicht, wie viele Menschen sich dort bewegten. Wir gehen dem nach.


Wegfindung nach 100 Jahren. Wallfahrt nach Apolda.

20.11.  —  08:00 Uhr  —  Treffpunkt Stadtzentrum Jena / vor Stadtkirche St. Michael.  —  Ende am Nachmittag mit Rückfahrt Zug (nicht festlegbar)

Heute schauen wir, welche Wege Überland nach Apolda führen. Über den Napoleonstein durch die Flur, in der die alte Straße nach Apolda lag, irgendwo bei Krippendorf über die Kuppe, in den Schötener Grund. Der Weg ist nicht festgelegt, ihn werden wir suchen. Schöne Devotionalien dürfen gern, hervorragendes Essen muss mitgebracht werden. Neben dem Laufen, Flanieren und Betrachten werden wir uns immer der Frage annähren, was eine Wallfahrt ist.

 


Gespräch in Bewegung

Ein Projekt des Flüchtlingsfreundeskreises Jena und des WeltRaumes Jena

 03.11.

Dass Themen der Integration von Flüchtlingen und Veränderungen der Gesellschaft immer wieder und überall verschiedentlich besprochen werden, ist bekannt. Einige interessierte Menschen aus dem engeren und weiteren Umfeld der mit Geflüchteten zusammenarbeitenden Jenaer Institutionen und Vereine möchten dies auf eine weitere Art angehen. Auf Spaziergängen und im gemeinsamen Draußensein wollen wir in ein Gespräch in Bewegung kommen – um die vielen Themen und Lebensinhalte, die die bestehenden und neuen Bürger Jenas bewegen, kennen zu lernen und zu diskutieren. Unterstützt werden wir vom Heimatbund Thüringen e. V.
Lebenswege von Individuen und Gesellschaften unterliegen einem ständigen Wandel. In einem Miteinander und einer Abwechslung aus Selbstbestimmung und Anpassung, in der Begegnung mit neuartig Unbekanntem und belegbarer Erfahrung, aus Neugestaltung und gleichzeitiger Bewahrung ist unsere Weltsicht entstanden und wird sich stetig – gewollt und unbewusst – fortentwickeln.
Im einfachen Draußensein in Natur und Kulturlandschaft, mit Picknick, lockerer Unterhaltung und teilweiser Moderation, werden sich Einwohner und Hinzugezogene, Verwurzelte und Geflüchtete, kurz: Menschen allen Alters und Berufes, aller Herkunft und aller Hintergründe kennen lernen.
Der Flüchtlingsfreundeskreis Jena ist ein loser Interessenverbund von Bürgern Jenas, die eine vielfältige Willkommenskultur für die verschiedenen Hinzuziehenden in Jena aufgebaut haben, betreuen und erweitern. Für Übergangswohnheime und alle Orte, an denen Flüchtlinge leben, werden Möglichkeiten geschaffen, Einheimische und Lebenswelten Jenas und Deutschlands kennen zu lernen: regelmäßige Kennenlernnachmittage in Form von “Teerunden”, Ausflüge und Stadterkundungen, Sprachkurse, Grill- Nachbarschafts- und Saisonfeste – für die Bildung von Bekanntschaften, Freundschaften, Arbeitsverhältnissen und Lebensfreude. Dabei nutzen die Mitglieder des Freundeskreises ihre eigenen sozialen Netzwerke und biographischen Ausgangslagen. Der Freundeskreis setzt demokratisches Verständnis in alltagspraktische Handlungen um und übersetzt weltpolitische Probleme in lokalgesellschaftliche Aufgaben und Lösungen.


 

LandARTwandern

10.11.

Das LandArtWandern ist ein Begriff geworden. Zusammen mit Kai-Uwe Krauss konzentrieren uns ein paar Stunden mit LandArt, laufen, reden, essen, trinken, nachdenklichen und fröhlichen Sachen. Wir üben uns in Meditation bei Betrachtungen von Landschaft, Natur und dem eigenen Schaffen. Mitzunehmen sind die über den eigenen Erwartungen liegende Nahrung, wetterangepasstes Drumherum, vielleicht ein Sitzkissen oder eine Decke, und sonst nichts. Wir bauen aus dem, was wir vorfinden, und was uns in den Sinn kommt.

Ankündigung per Mail, facebook und hier.
Teilnahme kostenlos.
Spenden sind willkommen.
Anmeldung per Mail oder telefonisch (bitte ggf. Namen und Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter deutlich hinterlassen).

Was ist LandART? Das wird uns Kai-Uwe Krauss auch noch genau berichten. Ein Spaziergangswissenschaftler im Dialog entsann mal Folgendes:
“Ja, es hat etwas [nachdenklich; Pause] und zwar unter anderem dieses: man ahmt gewissermaßen die Natur nach, indem man mit natürlichen Materialien erkennbare oder assoziierbare Stukturen eines Stoffes – Holz, Erde, Moos, Stein – oder einer natürlich entstandenen Anordnung dieser, oder eben entstehende verobjektivierbare Gedankengänge verschiedenen nachahmt oder nachstellt, verlängert, verdeutlicht. Es ist dann wie mit dem Gang durch den Naturraum: sieht man schöne Anordnungen, bleibt man stehen, fühlt zumindest Wohlergehen oder gar Freude – das Unterbewusstsein entspannt beim Sehen und Fühlen von angenehmen Anordnungen, die eben nicht künstlich geschaffen worden; und jeder Gang in die Natur schenkt einem quasi Hunderte oder Tausende solche Ansichten. Ich möchte gern fett sprechen: LandArt verschweisst die künstlichen Elemente. Wenn man ein LandArt-Stück geschaffen hat, empfindet es man nicht als künstlich! Die Verdeutlichung von Assoziationen und Strukturen bei diesem Draußen-Schaffen ist ein überaus entspannender Prozeß und bereichert das Draußensein. Erkennbare Erfolgsindikatoren im Arbeitsprozeß sind zum Beispiel das Ausbleiben von Gefühlen der Zeitstruktur oder die unangenehmer Temperaturempfindungen.”4


 

Baum-Touren mit BaumUwe

Mit Baum-Uwe, den wir (noch) bewegen können, aus dem Ruhestand heraus sein Lebenswerk vorzustellen, gehen wir auf verschiedenen Touren durch Jena oder in die Umgebung. Im Jahr 2017 führten uns zwei Touren an die im Raum Jena vorhandenen wenigen Baumdenkmale und zu mehreren im Umkreis von 50 Kilometer sowie zu den an Saale und Ilm vorhandenen Hausbrücken. Wir erfuhren vom schlechten Umgang mit den Bäumen und dem mangelnden Interesse an der Natur und den in ihr lebenden Pflanzen; dazu von den baulichen Vorteilen, den Hausbrücken bieten.

Eine Tour führte uns Anfang des Monats September 2018 nach dem Märchenwald Sababurg mit vielen Bäumen, die mehrere hunderte Jahre alt sind. Dann führte uns unser Guide an die Gerichtseiche Gahrenberg im Reinhardswald, die Rundkirche in Untersuhl und führte uns zwei Exemplare von Tanzlinden vor. Am 06.10. ging es wieder zu einer Reihe Baumdenkmalen im Raum Jena.

Neue Veranstaltungen in dieser Reihe wieder ab Frühjahr 2019.